Oft weiß man gar nicht, dass man unter einer Lebensmittel-Intoleranz leidet. In manchen Fällen weist man Symptome auf, die mit einem Reizdarm verwechselt werden können. Welches diese Symptome sind und wie man feststellen kann, an welchen von den beiden man leidet, soll nun hier kurz beschrieben werden.
Symptome einer Lebensmittel-Intoleranz
Zu den häufigsten Problemen, die man heutzutage beim körperlichen Verarbeiten von Nahrungsmitteln antrifft, gehören unter anderem Laktose, Gluten und Fruktose. Es geht hierbei weniger um das „Nicht-vertragen“, sondern vielmehr um ein „Nicht-verarbeiten-können“ gewisser Stoffe im Dünndarm. Was allerdings wenige wissen, ist die Tatsache, dass nicht nur Magenprobleme entstehen können, sondern auch Symptome wie:
- Müdigkeit
- Antriebslosigkeit
- Depressionen
- Zink- und Eisenmangel
- Ständiger Hunger oder Appetitlosigkeit
- Konzentrationsstörungen
Dies sind Symptome, die man in der Regel nicht mit einer Lebensmittel-Intoleranz in Verbindung bringt, sondern vielmehr den Problemen des Alltags zuschreibt. Wenn sie aber gemeinsam mit Durchfall, Blähungen, Verstopfungen oder Bauchkoliken auftreten, dann sollte Vorsicht geboten werden.
Die Verwechslung mit Reizdarm
Es sind genau letztere Symptome, die man mit einem Reizdarm verwechseln kann. Hierbei treten ebenfalls Bauchschmerzen, Durchfall und Blähungen auf, deren Ursache unbekannt ist. Der Reizdarm wird allerdings von anderen Auslösern hervorgerufen als bei der Lebensmittel-Intoleranz, bei der beispielsweise die Laktose nicht richtig gespalten wird. Bekannte Auslöser für Reizdarm sind Stress, eine falsche oder stark veränderte Ernährung, Darminfekte sowie eine genetische Veranlagung für einen „gereizten Darm“.
Wie man unterscheiden kann
Es ist wichtig diese beiden Krankheiten zu unterscheiden, da ihre Auswirkungen auf unseren Körper verschieden schwerwiegend sein können. Die Diagnose beim Arzt für Reizdarm wird durch Blut- und Urinproben erhoben. Manchmal sind auch Darmspiegelungen notwendig. Lebensmittel-Intoleranz kann durch verschiedene Tests, wie beispielsweise Diättests (Beobachtungen, ob die Symptome nach einer zugeschnittenen Ernährung immer noch auftreten), festgestellt werden. Nach Angaben einiger Ärzte soll auch ein Atemtest Gewissheit geben, ob man an Lebensmittel-Intoleranz oder an einem Reizdarm leidet.
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