Endlich Frühling! Doch für ca. 20% aller Deutschen beginnt mit der schönen Jahreszeit auch der Heuschnupfen, begleitet von ständigem Niesreiz, einer laufenden Nase und tränenden Augen.
Neuste Studien zeigen jedoch, dass Akupunktur diese Beschwerden lindert.
Durch den Einsatz feiner Nadelstiche mobilisiert man ein körpereigenes Regulationssystem, dass die allergischen Reaktionen unterdrücken soll. Besonders empfehlenswert sei auch eine Kombination mit weiteren Naturheilverfahren wie zum Beispiel eine Ernährungsberatung oder eine begleitende Therapie mit chinesischen Kräutern.
Sanfte Alternative – Akupunktur
Gemäß der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird die Lebensenergie der oberen Atemwege bei Heuschnupfen gestaut. Dadurch kommt es zu vermehrter Sekretproduktion der Nasenschleimhäute und einer Überreizung in Form von Jucken und Rötung. Die tiefere Grundlage bei Heuschnupfen ist jedoch eine Schwächestörung der Lunge. Die Therapie der Akupunktur ist auf die Stärkung der geschwächten Lunge ausgerichtet und soll einen ausgleichenden Effekt haben. So kann der Füllstand der oberen Atemwege ausgeglichen und so die normale Funktion der Schleimhäute wiederhergestellt werden.
Um eine dauerhafte Besserung zu erreichen, werden bei Heuschnupfen 8-12 Anwendungen empfohlen, die circa je 26-50 Euro kosten. Die Dauer richtet sich ganz nach der Stärke der Symptome und der zugrundeliegenden Ursachen, schwankt aber zwischen 6 und 8 Wochen. Mit der Akupunkturbehandlung kann jederzeit begonnen werden, empfehlenswert ist es aber, jeweils etwa ein bis zwei Monate vor dem Start der Pollensaison damit zu beginnen. Ebenfalls empfiehlt sich nach einem Jahr eine Wiederholung, um den Langzeiterfolg zu sichern.
Im Allgemeinen treten bei sachgemäßer Handhabung der Akupunktur kaum Nebenwirkungen auf. Darum sollte man nur Mediziner mit der Bezeichnung „Akupunktur-Arzt“ vertrauen, die eine spezielle Ausbildung hinter sich haben und auch vor einer Behandlung den Patienten richtig beraten.
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