Hilft das?
Die Bachblütentherapie ist seit einigen Jahren immer wieder im Gespräch. Dr. Bach, ein englischer Arzt, fand durch seine Erfahrungen bestätigt, dass ein Krankheitsverlauf letztendlich auch vom Wohlbefinden des Patienten anhängt. Um die dafür notwendige seelische Ausgeglichenheit zu unterstützen, erfand er eine spezielle Blütentherapie. Vorher eingeweicht oder gekocht, wird der Blütensud mit Hilfe von Alkohol aufbereitet und anschließend in einem bestimmten Verhältnis verdünnt. Als Essenz eingenommen, soll dieses homöopathische Mittel den Patienten insgesamt stärken und Krankheiten verhindern helfen.
Beraten und informieren lassen
Als allgemein wirkende „Seelennahrung“ findet die Bachblütentherapie langsam Einzug in die Volksmedizin. Auch Allergien wie beispielsweise Heuschnupfen werden hier und da mit Erfolg durch die Bachblütentherapie gebessert. Bis jetzt halten Wissenschaftler die Heilung von Allergien durch die Bachblütentherapie für eher unwahrscheinlich. Aber gegen einen Versuch ist sicher nichts einzuwenden. Jedoch sollte man sich beraten lassen, welche Rezepturen genau für den eigenen Bedarf hilfreich sein könnten. Gerade bei Allergien reagiert der Körper häufig auf bestimmte Gräser und Blüten mit einer Verschlimmerung seines Zustandes. Dabei sollte jedoch durch die starke Verdünnung der Essenz keinerlei allergisches Potential mehr wirksam werden können. Manche Heilkundler sprechen sogar davon, dass sich durch die Verdünnungsformel nur noch die Schwingungsfrequenz der jeweiligen Blüte im Fläschchen befindet. Eines jedoch gilt es zu beachten – wer Alkohol gar nicht verträgt, schaut sich lieber nach einer anderen Therapieform um.
Bachblüten im Detail
Besonders als erste Unterstützung bei Überreaktionen oder starken Allergieschüben wird in der Literatur die Essenz „First Aid“ empfohlen. Die Essenz „Beech“ kann dafür ebenfalls verwendet werden. Besonders geeignet ist „Beech“ jedoch für chronische Allergien und Nahrungsmittel-Intoleranzen.
„Holly“ wirkt bei starken körperlichen Reaktionen ausgleichend. Eine Stufe tiefer, bei Überreaktionen des Körpers, lässt sich „Vervain“ gut anwenden. Tritt ein starker Juckreiz auf, hilft am besten Impatiens. Und für die Reinigung des Blutes, um recht schnell wieder in den „Normalzustand“ zurück zu finden, kann „Crab Apple“ verwendet werden.
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